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KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der . 6. Ordentlichen Generalversammlung vom 21. März 2010 - 10h30
im Restaurant zu den Zwei Raben, 8109 Kloster Fahr

 

Pünktlich um 10h30 eröffnet der Präsident die Generalversammlung und begrüsst nach einem kurzen geschichtlichen Abriss über das Kloster Fahr die anwesenden 41 Mitglieder und einige Angehörige. Er bittet um eine Schweigeminute für die beiden verstorbenen Mitglieder, Frau Suzy Rinderknecht, Sool, die eine langjährige, renommierte Züchterin für Franz. Bulldoggen war; und Prof. Rainer Stiehl, D-Untergruppenbach, der  in den ersten Tagen des laufendes Jahres verstarb und bis in die letzte Zeit als treues Mitglied trotz fortgeschrittenem Alter und der grossen Distanz an allen Veranstaltungen teilnahm.

Die Traktandenliste wurde unverändert genehmigt und als Stimmenzähler die Herren Ruedi Doppmann und Bruno Feissli ebenfalls einstimmig gewählt. 

In seinem Jahresbericht hält der Präsident fest, dass auch das Berichtsjahr wiederum geprägt war von Freuden und, wie er es nennt „Sörgelchen“. Unter Letzterem erwähnt er insbesondere die Angriffe und Anfeindungen auf das Projekt Continental Bulldog und auf die Person von Imelda Angehrn. Ebenso führt er an, dass durch die zahlreichen Vorgaben zur Anerkennung durch die FCI nicht alle Aspekte bezüglich Vererbung – wie z.B. die Stellung der Hinterhand usw. in dem Masse beachtet werden können, wie es nach der Anerkennung geschehen wird. Unter dem Titel Freuden führt er als für den CBCS Besondere die Berufung von Herrn Franz Berger zum Präsidenten des AA für Zuchtfragen der SKG, der als Kontaktperson nicht nur Anteil nimmt sondern die Bemühungen auch unterstützt. Die Zusammenarbeit hatte einen sehr guten Start und der Präsident dankt Franz Berger an dieser Stelle herzlich für den Support. 

Danach listet er die 10 Anlässe in 2009 auf, die praktische alle unter reger Beteiligung der Contis stattfanden. Mit seinem Dank an die Vorstandskollegen für deren Einsatz aber auch an die Züchter und BesitzerInnen von Contis für die Mithilfe zur Verbreitung der guten Sache schliesst der Präsident mit dem Satz: Wir sind noch nicht am Ziel aber der wichtigste Zwischenhalt ist mittlerweile in Sicht. 

Der Jahresbericht des Präsidenten wird durch die Versammlung einstimmig genehmigt.

Das Traktandum Mitglieder-Mutationen 2009 zeigt auf, dass im Berichtsjahr 55 Neu-Eintritte bei 9 Kündigungen und 10 Streichungen wegen Nichtbezahlung der Mitgliedsbeiträge trotz mehrfacher Mahnung  zu verzeichnen und das Ableben eines Mitgliedes zu beklagen waren. Dies  bringt den Mitgliederbestand per 1. Januar 2010 auf total 265. 

Die Jahresrechnung schliesst mit einer Bilanzsumme von CHF 23‘793.30 und einem Gewinn von CHF 2‘183.50. In ihrem Kassabericht gibt die Kassierin einige Vergleiche zur Jahresrechnung 2008 und Erklärungen zu verschiedenen Positionen. Speziell zu erwähnen ist, dass aus dem Gesundheitsfonds Röntgenbeiträge für 48 Hunde ausbezahlt werden konnten. Nach Verlesen des Revisorenberichts wird die Jahresrechnung durch die Versammlung einstimmig abgenommen. 

In ihrem Jahresbericht der Zuchtkommission teilt deren Präsidentin, Imelda Angehrn, mit, dass im Berichtsjahr bei sechs Züchtern 28 Würfe mit insgesamt 172 lebenden Welpen gefallen sind, was einen Welpendurchschnitt von 6,14 pro Wurf ergibt. Diese erfreulich hohe Zahl zeugt von der gesundheitlichen Fitness und der guten Fortpflanzungs-Tendenz der Contis. An 14 Körtagen wurden 64 Hunde durch Herrn Dr. Jan Nesvadba begutachtet wovon 3 als nichttauglich bewertet und zwei nur mit Vorbehalt zur Zucht zugelassen wurden. Ihr Dank geht vor allem an Dr. Nesvadba, der wiederum einen grossen Einsatz der Rasse zuliebe ohne eine Rechnung zu stellen geleistet hat. Sie dankt aber auch den Mitgliedern der ZuKo, des Klub-Vorstandes und den Züchtern, die ihr begonnenes Werk weiterführen werden und sie bekräftigt einmal mehr, dass sie die verlangten Vorgaben der FCI gegen Ende 2010 erfüllen kann, vorausgesetzt, dass alles planlos verläuft. 

Auch dieser Bericht wird einstimmig genehmigt und der Kassierin und dem Vorstand einstimmig Décharge erteilt. Die Mitgliedsbeiträge und Zuchtgebühren für 2011 verbleiben unverändert, wozu die Versammlung einstimmig zustimmt. Ebenso dem Budget für das laufende Jahr, das Ausgaben von CHF 33‘500.00 bei Einnahmen von CHF 35‘370.00 vorsieht. 

Unter dem Traktandum Wahlen werden zwei Exterieur-Richteranwärter einstimmig gewählt und zwar: Frau Jddy Lattanzi, 9533 Kirchberg als Erst-Anwärterin und Herr Dr. Martin König, 1784 Courtepin, der bereits SKG/FCI-Richter für verschiedene Rassen ist. Beide werden von der Versammlung einstimmig gewählt, genauso wie die Herren Antoine Leuenberger, 6162 Finersterwald und Dominic Santi, 4245 Kleinlützel als Wesensrichter-Anwärter für Contis. 

Das Traktandum Ehrungen wird nach Übergabe der Ehrentafeln für die beiden neuen Champions Pickwick Flynn und Pickwick Ysop, beide im Besitz von Imelda Angehrn, eine etwas emotionale Angelegenheit. In Vertretung aller Züchter halten Nadja Kleiner, Carmen Schultheiss und Andreas Jaeger eine wahre Dankesrede auf Imelda Angehrn und die Schreibende. Sie erwähnen, dass es ohne Imelda und ihre Liebe zu den Bulldogs und ihr Durchhaltevermögen trotz vieler Angriffe durch Neider und trotz Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, den Conti nicht geben würde und sie bezeichnen Imelda als Mutter des Conti, da der Ursprung der Rasse bei ihr ist ganz gleich welcher Zuchtname davor steht. Als äusseres Zeichen des Dankes überreichen sie Beiden wunderschöne Sportjacken, die auf dem Rücken den Schriftzug Continental Bulldog und ein Schweizerkreuz tragen, und frühlingshafte Blumengebinde, begleitet von einer Standing Ovation der Anwesenden. Sowohl Imelda Angehrn als auch die Schreibende sind äusserst gerührt durch diese Ehrbezeugungen und haben sichtlich Mühe ihren Dank in Worte zu fassen. 

An der Versammlung selbst stellt sich niemand als Teilnehmer an der DV SKG vom 24. April in Martigny zur Verfügung. Der Präsident erwähnt, dass auf Grund der Mitgliederzahlen fünf Delegierte benannt werden können und wer Interesse hat, sich beim Sekretariat melden kann.   

Das Jahresprogramm 2010 ist unter Aktivitäten und Ausstellungen auf der Webseite veröffentlicht. Zum Schluss meldet sich Frau Ginette Hufschmid unter Diverses zum Wort indem sie erklärt, dass sie in ihrer Hundekarriere noch nie erlebt hätte, dass jemand auf diese nette, warme Art geehrt wurde, wie dies die Conti-Züchter eben getan hätten, was sie als sehr dankenswert bezeichnet. 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schliesst der Präsident den offiziellen Teil der Generalversammlung und lädt zum Imbiss und nachfolgendem Vortrag durch Frau Erika Sutter zum Thema Sachkundenachweis ein.

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 Frau Sutter ist offizielle Kursleiterin für den sogenannten SKN und ihr Vortrag, der mit grosser Aufmerksamkeit und viel Interesse verfolgt wird, gibt im Detail Auskunft über die Vorgaben und Fristen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb eines neuen Hundes einzuhalten sind. Frau Sutter darf am Schluss ihrer gelungenen Präsentation, die sie mit viel Sachverstand und Kompetenz vorgetragen hat, den Applaus des Publikums entgegennehmen.

Danach werden die Anwesenden mit Dessert und Kaffee, offeriert vom Klub, verwöhnt und bei angeregten Unterhaltungen geht auch der gemütliche Teil dem Ende entgegen. 

                                                                                


 

KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der . 5. Ordentlichen Generalversammlung vom 29. März 2009 - 10h30
im Restaurant zu den Zwei Raben, 8109 Kloster Fahr

Unser Präsident, Hannes Zaugg-Graf konnte pünktlich um 10h30 auch dieses Jahr eine stattliche Anzahl Mitglieder und Freunde zur 5. Ordentlichen Generalversammlung im Kloster Fahr begrüssen. Die Einladungen wurden den Mitgliedern fristgerecht gemäss Statuten zugestellt. Traktandenliste und Protokoll der 4. Generalversammlung vom 16. März 2008 wurden widerspruchslos einstimmig genehmigt.  

In seinem Jahresbericht geht der Präsident als erstes auf die Externen Aktivitäten des Klubs ein mit der Teilnahme vieler Contis an den verschiedenen SKG-Ausstellungen und den diversen Höhepunkten des Vereinsjahres wie die 3. Klubschau mit einer Meldezahl von 61 Hunden, dem Familientag mit einer Beteiligung von über 70 Personen und 38 Hunden, aber auch auf die Teilnahme der Contis an der Parade der Schweizerrassen anlässlich der IHA Luzern Ende Juni 2008, welche bei Spitzentemperaturen stattfand. Der zweite und weitaus umfassendere Teil seines Jahresberichtes ist den Internen Aktivitäten, d.h. der Arbeit hinter den Kulissen gewidmet, wobei neben den üblichen Geschäften die Auswertung der Gesundheitsumfrage ein wichtiges Traktandum war, aber es auch  darum ging, das Zuchtprogramm und unsere Rasse gegen Ignoranz und sogar offene Angriffe von aussen zu verteidigen. Dazu erwähnt der Präsident einige Beispiele. Zum Schluss seines Berichts, der mit einer kleinen Diaschau untermalt war, dankt der Präsident seinen Kollegen im Vorstand und in der Zuchtkommission aber auch allen, die mithelfen die Sache und die Interessen unserer Rasse vorwärts zu bringen. 

Die Jahresrechnung 2008 schliesst bei einem Ertrag von rund CHF 15'000.00 und Aufwand von rund CHF 12'000.00 wiederum mit einem Gewinn, der gemäss Kassabericht, hauptsächlich auf die gegenüber der Jahresrechnung 2007 gestiegenen Einnahmen der Zuchtkommission und den etwas verringerten allgemeinen Spesen zurückzuführen ist. Weder zur Jahresrechnung noch zum Kassabericht werden Fragen gestellt oder Bemerkungen gemacht. Der Revisorenbericht attestiert eine saubere und korrekte Kassaführung und schlägt der Versammlung vor, die Jahresrechnung zu genehmigen, den Gewinn gemäss Vorschlag des Vorstandes auf neue Rechnung vorzutragen und Kassier und Vorstand Décharge zu erteilen, was von den Mitgliedern in allen Belangen einstimmig genehmigt wird.

Das praktisch ausgeglichene Budget 2009 wird ebenfalls diskussionslos und einstimmig akzeptiert. 

In ihrem Jahresbericht gibt die Präsidentin der Zucht-Kommission, Imelda Angehrn, bekannt, dass im Berichtsjahr einige Neuzüchter zu verzeichnen sind und dass in den insgesamt 30 Würfen bei sechs Züchtern 193 Welpen gefallen sind, was einem Welpendurchschnitt von 6,43 pro Wurf entspricht. Dies ist eine erfreulich hohe Zahl und zeugt von der gesundheitlichen Fitness und der guten Fortpflanzungstendenz der Contis. An insgesamt 15 Körtagen wurden 54 Hunde beurteilt und 52 zur Zucht empfohlen, davon drei unter Vorbehalt. Imelda Angehrn weist, darauf hin, dass diese gute Bilanz darauf zurück zuführen ist, dass Hunde mit zu grossen Zahnfehlern oder schlechten HD-Werten etc. gar nicht erst zur Ankörung gebracht werden. Die neu vorgeschriebenen Zuchtstätten-Vorkontrollen wurden nach den Richtlinien der SKG durchgeführt und festgestellt, dass alle Züchter-in spé bereit sind, sich bestmöglich auf die kommenden Würfe einzurichten. Sie erwähnt auch, dass sich die von der ZuKo ausgearbeiteten Beurteilungsblätter und Typisationscodes bestens bewährt haben und bereits von anderen Rasseklub-Sachverständigen als nachahmungswert eingestuft werden. Im Detail erläutert Imelda Angehrn die Möglichkeit der Feststellung ob ein Hund Träger des Langhaar-Gens ist und erwähnt, dass es als Glücksfall betrachtet werden kann, dass das Auftreten eines Langhaar-Welpen die Möglichkeit eines frühen Eingreifens ergab, bevor dieses rezessive Gen durch Kreuzungen überall verteilt und dann kaum mehr eliminierbar wäre. Auch sie bedankt sich bei ihren Vorstands- aber auch Züchter-Kollegen und allen die mithelfen das Ziel der internationalen Anerkennung des Continental Bulldogs voranzutreiben. 

Die Versammlung hatte auch Änderungen von Reglementen gutzuheissen und zwar :

Erstens die Anpassung des Zucht- und Körreglementes an das ZER-SKG. Die entsprechenden Abänderungen in roter Farbe konnten im Vorfeld auf unserer Webseite eingesehen werden. Eine Diskussion darüber wird nicht gewünscht, da es sich um Vorschriften und Versionen handelt, die die SKG von allen Rasseklubs verlangt und deshalb in der vorliegenden Form angenommen werden müssen, was die Versammlung einstimmig akzeptiert.

Bei dem anderen Reglement ging es um das Finanzierungs- und Entschädigungskonzept unseres Gesundheitsfonds, der nebst den Mitgliederbeiträgen zum grössten Teil von den Abgaben der Züchter geäufnet wird. Das Entschädigungs-Konzept sieht eine Beteiligung von CHF 200.00 an die Kosten des HD-Röntgens vor. Da es kompliziert wenn nicht sogar unmöglich ist, von den im Ausland tätigen Züchtern die gleiche Abgabe wie von denjenigen in der Schweiz zu verlangen, wird der Versammlung vorgeschlagen, auf die Beiträge der im Ausland wohnhaften CBCS-Mitglieder zu verzichten und Entschädigungen nur noch den in der Schweiz ansässigen Besitzern von Continental Bulldogs auszurichten.  

Auch dieser Änderungsvorschlag wird von der Versammlung einstimmig gutgeheissen und beide so abgeänderten Reglemente treten mit sofortiger Wirkung in Kraft. 

Die Reglementsänderung des Gesundheitsfonds bewirkt, dass die Jahresbeiträge für unsere Mitglieder im Ausland für 2010 sich für Erst-Mitglieder auf €37.00 und für jedes weitere Mitglied über 16 Jahre im gleichen Haushalt auf €23.50 belaufen. Im Übrigen stimmt die Versammlung den für Mitglieder und Züchter in der Schweiz unveränderten Beiträgen und Gebühren für das Jahr 2010 zu. 

Dr. Jan Nesvadba gab einen Überblick über erste Erkenntnisse der Gesundheitsumfrage und äusserte sich lobenswert über die in so kurzer Zeit erreichten gesundheitlichen Verbesserungen. Viele Hunde weisen gerade Rücken, und sehr gute Brust- und Kopfproportionen und korrekten Vorbiss auf. Beim Gebiss sind die Veränderungen besonders auffällig, das die jungen Hunde praktisch alle vollzahnig sind, aber auch was Stellung und Winkelungen anbelangt sind starke Verbesserungen feststellbar. Er weist aber auch darauf hin, dass die am meisten aufgeführten Probleme allgemeine Hautprobleme und Allergien betreffen, bei welchen ein Augenmerk auf die Genetik gerichtet sein muss, jedoch in vielen Fällen mit der Vererbung nichts zu tun haben. Dr Nesvadba erläutert zum Abschluss, dass die Charaktereigenschaften des Conti sehr gut sind und meint, dass es wichtig ist, dass wir nicht nur schöne Hunde haben, sondern auch gesunde mit einem einwandfreien Wesen. Er plädiert dafür, dass die Hunde viel beschäftigt werden, was sowohl auf die Gesundheit wie das Wesen einen grossen Einfluss hat

Der Präsident äussert sich zu diesem Thema, dass die Umfrage gezeigt hat dass es einige wenige Punkte gibt, die beachtet werden müssen. Zu einem Teil können aber auch die Besitzer mithelfen. Ein Beispiel sind die Bänderzerrungen, die doch eher verbreitet sind aber nur bedingt mit der Zucht zu tun haben. Das Verhalten des Besitzers, wenn der Hund noch jung ist, ist sehr wichtig. Es ist geplant, eine Broschüre zu erstellen, die an Welpenbesitzer abgeben werden kann und in welcher darauf hingewiesen wird, auf welche Punkte speziell geachtet werden müssen bis der Hund ca. 2 Jahre alt ist. Er erwähnt auch, dass an einer Zusammenfassung der Umfrage- Auswertung für Veröffentlichung gearbeitet wird, was jedoch sehr arbeitsintensiv ist.  

Unter dem Traktandum Wahlen ist die Ersatzwahl für den zurückgetretenen Antoine Leuenberger notwendig, der wegen seiner vielfältigen Tätigkeiten in verschiedenen Rasseklubs und Richtereinsätzen seine Demission im Vorstand unseres Klubs eingereicht hatte. Der Präsident dankt ihm für sein Engagement und als Erinnerung erhält er die Klubwappenscheibe. Als Ersatz wird das Gründermitglied Herr Phillip Manger, Seengen, vorgeschlagen und ohne Gegenstimme gewählt. Des Weiteren wird Herr Dr. Jan Nesvadba zum Spezialrichter für Continental Bulldogs einstimmig gewählt, was aus formalen Gründen notwendig wurde, um die SKG-Bestimmungen einzuhalten. Dr. Nesvadba ist einer der wenigen Allround-Richter, die berechtigt sind sämtliche FCI-Rassen zu richten.

Bei den Mitgliedermutationen wurde der Stand per 1.1.2008 mit 215 Mitgliedern angeführt. Den 48 Neu-Eintritten in 2008 stehen 13 Kündigungen und 11 Streichungen wegen Nichtbezahlung trotz mehrfacher Mahnung und gegenüber. Leider mussten wir im Berichtsjahr auch das Ableben von zwei Mitgliedern beklagen. Der Stand per 31.12.2008 ist demnach 237. 

Das Jahresprogramm 2009 weist als Höhepunkte die 4. Klubschau vom 14. Juni und den traditionellen Familientag vom 6. September auf, nebst den offiziellen SKG-Ausstellungen und der Teilnahme an der Jubiläums-Ausstellung aller Schweizerrassen, die vom Bernhardiner-Klub am 7. Juni in Martigny stattfindet. Der Präsident appelliert an alle Conti-Besitzer bei all diesen Veranstaltungen tatkräftig mitzumachen. Die einschlägigen Daten sind unter "Ausstellungen" sowie "Aktivitäten" auf unserer Webseite publiziert.

Unter Diversem wird unter anderem die Erstellung eines Deckrüden-Verzeichnisses diskutiert, was wegen Datenschutz wohl überlegt werden muss aber auf jeden Fall ein Bedürfnis für die Züchter darstellt. Unser Mitglied und Spezialrichterin für Contis, Frau Ginette Hufschmid, die auch Präsidentin des Sektion Basel des Schweiz. Boxer-Clubs ist, weist auf die vom Boxer-Club organisierte Züchtertagung am 20. Juni 2009 hin, welche zum Thema die Reversible Kastration mittels Implantat und Zahn- und Gebiss-Probleme beim Hund hat, was auch für unsere Züchter von Interesse sein könnte. Als letzter Punkt zu diesem Traktandum erwähnt der Präsident die DV SKG VOM 25. April in Münchenbuchsee zu welcher unser Klub vier Delegierte entsenden kann.

Beim gemütlichen Teil - der wie immer kulinarisch exzellente Imbiss und eine CD-Präsentation zum Thema Beschwichtigungs-Signale bei Hunden, - wurde angeregt über Erfahrungen und „Müsterchen“ unserer Contis geplaudert. Grosse Zustimmung herrschte zum Ausspruch „Ein Hund kommt zurück, wenn man ihn ruft, Ein Bulldog nimmt die Einladung zur Kenntnis und kommt bei Gelegenheit darauf zurück“. 

 

 

KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der 4. Ordentlichen Generalversammlung vom 16. März 2008 - 10h30
im Restaurant zu den Zwei Raben, 8109 Kloster Fahr


Die Einladung mit der Traktandenliste wurde den Mitgliedern statutenkonform eingesandt und der Präsident, Arkas Wymann, konnte wiederum eine schöne Anzahl Mitglieder und einige Gäste begrüssen. Besonders willkommen hiess er unser Ehrenmitglied, Herr Dr. Jan Nesvadba sowie Herrn Michael Maintke, der die weite Anreise aus Deutschland nicht gescheut hatte.

Die Traktandenliste wurde unverändert genehmigt und zum Protokoll der 3. Ordentl. Generalversammlung vom 25. März 2007 wurden keine Bemerkungen gemacht und wurde einstimmig genehmigt.

In seinem Jahresbericht liess der Präsident das Vereinsjahr mit seinen Aktivitäten Revue passieren, illustriert mit einer Powerpoint Präsentation. Die Highlights waren natürlich die 2. Klubschau vom 3. Juni in Schöftland auf welcher rund 50 Hunde von Herrn Fritz Schweizer gerichtet wurden sowie der 3. Familientag in Oeschgen vom
2. September mit der Rekordbeteiligung von 80 Personen und 40 Hunden. In seinem Schlusswort unterstrich der Präsident nochmals die Wichtigkeit der Teilnahme an den Hundeausstellungen um den Bekanntheitsgrad unserer Rasse zu steigern und er legte den Mitgliedern das Mitmachen an Klubanlässen ans Herz.

Die Jahresrechnung 2007 wurde jedem GV-Teilnehmer ausgehändigt. Diese schliesst mit einem Aufwand von rund CHF 14‘600.00 bei einem Ertrag von rund CHF 19‘000.00. Die Kassierin gab zu diesen Zahlen einige Erläuterungen und zu verschiedenen Positionen einen Vergleich mit den Zahlen des Vorjahres.

Im Bericht der Zuchtkommission ging die Präsidentin der ZuKo, Imelda Angehrn, als erstes auf den Gesundheitszustand unseres Ehrenmitglieds und allseits geschätzten Herrn Dr. h.c. Hans Räber ein. Sie wünschte ihm im Namen des Klubs sowie in ihrem eigenen baldige Besserung und erwähnte, dass sein fundiertes kynologisches Wissen und seine Ratschläge für die Weiterentwicklung der Rasse von immenser Bedeutung ist. Im Berichtsjahr sind in 21 Würfen in vier Zuchtstätten (v. Acheberg, les Gueules d’Art, Pickwick und v. Zwölfistei) total 146 Welpen gefallen was den erfreulichen Welpendurchschnitt von 6,95 pro Wurf ergibt. An 11 Körtagen wurden 36 Continental Bulldogs angekört und an dieser Stelle dankte Imelda Angehrn Herrn Dr. Jan Nesvadba für seinen riesigen Einsatz. In einer grossangelegten Umfrage über den Gesundheitszustand der Rasse wurden gegen Jahresende 480 Fragebogen versandt von welchen bereits über 50% retourniert wurden. Eine erste Auswertung zeigt ein erfreulich positives Bild. Da noch laufend Fragebogen zurückkommen, wird eine detaillierte Auswertung zu einem etwas späteren Zeitpunkt erfolgen können.

Der Revisionsbericht bestätigte die Korrektheit der Buchhaltung und empfahl die Rechnung zu genehmigen. Sowohl Jahresrechnung wie auch sämtliche Berichte wurden diskussionslos einstimmig genehmigt und Kassierin und Vorstand Décharge erteilt. Bei der Vorstellung des Budgets für das laufende Jahr teilte die Kassierin bezüglich der neuen Position Gesundheitsfonds mit, dass eine Budgetierung schwierig sei, da keine Vergleichszahlen vorliegen. Der Fonds wird durch Mitgliederbeiträge aber vor allem durch Abgaben der Züchter auf die auf den Wurfkontrollblättern aufgeführten Welpen geäufnet. Er dient u.a. dazu, Besitzern, die ihre Contis auf HD/ED röntgen lassen, was für die Zuchtzulassung verlangt wird, eine Kostenbeteiligung von CHF 200,- auszurichten. Auch das Budget wurde diskussionslos einstimmig genehmigt.

Bezüglich Festsetzung der Mitgliedsbeiträge 2009 erwähnte die Kassierin die um CHF 5,-- erhöhte Abgabe an die SKG und es wurde einstimmig beschlossen, diese vollumfänglich abzuwälzen – somit beträgt ab 2009 die Einzel- resp. Erstmitgliedschaft CHF 65,- ; für jedes weitere Mitglied im gleichen Haushalt über 16 Jahre CHF 40,- und für Kinder unter 16 Jahren CHF 15,- inkl. der Abgabe für den Gesundheitsfonds. Die Zuchtgebühren bleiben unverändert.

Unter dem Traktandum Wahlen war ein neuer Präsident zu wählen, da Arkas Wymann aus beruflichen Gründen sein Amt auf Ende der Amtsdauer zur Verfügung stellte. Als neuer Präsident wurde Hannes Zaugg-Graf, Uetendorf unter grossem Applaus einstimmig gewählt. Dr. Rudolf Schläpfer verabschiedete Arkas Wymann im Namen des Vorstandes und überreichte ihm als Dank die Klub-Wappenscheibe und eine Kiste Wein.



der scheidende (rechts) und der neue Präsident
 

Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde die Kassierin, Agnes Ernst, die Präsidentin der Zuchtkommission, Imelda Angehrn sowie die übrigen Vorstandsmitglieder, Antoine Leuenberger und Sandra Strebel und die bisherigen Zuchtkommissions-Mitglieder – Dr. Rudolf Schläpfer als Sekretär und die Herren Dr. h.c. Hans Räber und Dr. Jan Nesvadba. In einstimmiger Wahl wurden neu in die Zuchtkommission aufgenommen die Frauen Ginette Hufschmid, Basel und Renate Leuenberger, Signau.

Unter Ehrungen schlug Arkas Wymann der Versammlung vor, Peter und Imelda Angehrn die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. In seiner Laudatio gab Dr. Rudolf Schläpfer einen Überblick über das weitreichende knyologische Schaffen von Imelda Angehrn, das in 1952 mit der Eintragung ihres ersten Wurfes seinen Anfang nahm und mit der Aufnahme der English Bulldog-Zucht in 1966 intensiviert wurde und schliesslich über das in 2001 bewilligte Einkreuzungs-Projekt im Jahre 2004 in der SKG-Anerkennung des Continental Bulldog mündete. Ausführlich beschrieb Dr. Schläpfer die immense Arbeit, die Imelda Angehrn im Zusammenhang mit der angestrebten FCI-Anerkennung leistet und meint, dass ihre Vitalität, Begeisterungsfähigkeit, Durchhaltewille und Leidensfähigkeit – letzteres auch wegen der vielen böswilligen Anfeindungen – die üblichen Dimensionen sprengen. Ein nicht minder grosses Verdienst spricht Dr. Schläpfer Peter Angehrn zu, der das Projekt mit seinem fundierten geschäftlichen Wissen aber auch finanziell unterstützt.

Mit einer lang anhaltenden Standing Ovation bekräftigten die Anwesenden die Wahl von Imelda und Peter Angehrn zu Ehrenmitgliedern und als äusseres Zeichen der Anerkennung wurden ihnen Blumen, Wein, die Klub-Wappenscheibe mit Widmung und das Zertifikat, welches vom neugewählten Präsidenten als dessen erste Amtshandlung unterzeichnet wurde, überreicht.

Auch drei Vierbeiner, die im Berichtsjahr die Auszeichnung Schweizer Schönheits-Champion erreicht hatten, wurden mit der Champion-Wappenscheibe geehrt und zwar Pickwick Ulan, im Mai, Bes. Agnes Ernst, und Pickwick Honey Boy, im Oktober im Besitz von Imelda Angehrn.

Zum Jahresprogramm 2008 wurde insbesondere auf die IHA St. Gallen vom 17.+18. Mai hingewiesen auf welcher die Continental Bulldogs am Sonntag vom deutschen Richter, Herr Josef Pohling, gerichtet werden. Es wäre wünschenswert, ihm eine grosse Anzahl Hunde präsentieren zu können. Highlights werden wiederum die Klubschau und der Familientag sein und Arkas Wymann möchte alle Mitglieder animieren, an diesen Anlässen mitzumachen

Die Mitglieder-Mutationen ergaben einen Bestand per 31. Dezember 2007 von 215 – bei 12 Kündigungen, 2 Streichungen und 45 Neueintritten.

Unter Traktandum Diverses wurde die DV SKG vom 26. April in St. Margrethen erwähnt mit dem Hinweis, dass der CBCS vier Delegierte bestimmen kann und Interessierte sich bei unserem Sekretariat melden können. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss Arkas Wymann den offiziellen Teil der Generalversammlung.

Nach dem Imbiss hielt der bekannte Wesensrichter, Herr Jürg Stettler einen interessanten Vortrag über die Aufgabe des Wesensrichters und stellte insbesondere die von der SKG neu geschaffenen Richtlinien für die Wesens-Beurteilung der Hunde an Körungen vor. In diesem Zusammenhang wurde ein Hilfsblatt für die Rasseklubs geschaffen, das die Möglichkeit bietet, verbindliche Verhaltensprofile in einer einheitlichen Form für die verschiedenen Hunderassen zu erstellen, wobei die Klubs die für ihre Rasse spezifische Bedeutung von vier Haupt-Elementen – Naturell, Umwelt-Toleranz, Leistungsmerkmale und Sozialverhalten – nach Wichtigkeit anführen können.

Obwohl der Vortrag ziemlich technisch war, kam er bei der Versammlung sehr gut an nicht zuletzt wegen des klaren und übersichtlichen Aufbaus unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation und die angenehme Stimme des Vortragenden.

Umsomehr wurde jedoch anschliessend das vom Klub offerierte Dessert und Kaffee genossen und bei angeregten Gesprächen unter den Mitgliedern kam bald die Zeit des Aufbruchs.

 

 

 

KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der 3. Ordentlichen Generalversammlung vom 25. März 2007 - 10h30
im Restaurant Kloster Fahr, 8103 Unterengstringen

 

Der Präsident, Herr Arkas Wymann, konnte wiederum eine grosse Anzahl Mitglieder und Freunde des Continental Bulldog zur dritten Ordentlichen Generalversammlung für das Berichtsjahr 2006 begrüssen. Einen speziellen Willkommensgruss entbot er den Herren Dr. h.c. Hans Räber und Dr. Jan Nesvadba sowie dem Delegierten der SKG, Herrn Dr. Peter Lauper.

Die Traktandenliste sowie das Protokoll der 2. Generalversammlung vom 25. März 2006 wurden einstimmig genehmigt. In seinem Jahresbericht, liess der Präsident das Vereinsjahr 2006 mit seinem Höhepunkt der ersten Klubschau, bei welcher 60 Continental Bulldogs gemeldet waren, Revue passieren. Seinen schriftlichen Bericht ergänzte er mit einer Powerpoint-Präsentation über die verschiedenen Veranstaltungen, was sehr zur Auflockerung der trockenen Fakten beitrug.

Der Kassabericht erläuterte einzelne Positionen der Jahresrechnung, welche den Mitgliedern beim Einlass ausgehändigt wurde. Im speziellen wurde darauf hingewiesen, dass die Position „Spesen Zuchtkommission" einen sehr niedrigen Betrag aufweist, was darauf zurückzuführen ist, dass weder Frau Imelda Angehrn noch Herr Dr. Jan Nesvadba ihre beträchtlichen Aufwendungen nicht in Rechnung stellen, was von der Versammlung mit einem herzlichen Applaus verdankt wurde.

In ihrem Bericht der Zuchtkommission gab die Präsidentin, Frau Imelda Angehrn unter anderem bekannt, dass im Berichtsjahr bei vier Züchtern insgesamt 23 Würfe gefallen sind mit einem Durchschnitt von 6,83 Welpen pro Wurf und an 10 Körtagen 29 Continental Bulldogs neu zur Zucht zugelassen wurden.

Sie dankte den Mitgliedern ihrer Kommission für die tatkräftige Mitarbeit und Unterstützung und hob im Besonderen die Einrichtung einer elektronischen Datenbank durch Frau Letizia Wymann hervor, welche in unendlich vielen Stunden über 500 Hunde erfasst hat und kontinuierlich daran weiterarbeitet. Als Anerkennung für diese grosse Arbeit erhielt Frau Wymann die CB-Wappenscheibe mit einer Widmung.

Der Revisorenbericht bestätigte die korrekte Buchführung und empfahl der Generalversammlung die Jahresrechnung abzunehmen sowie Kassier und Vorstand Décharge zu erteilen, was einstimmig erfolgte. Das Budget 2007 wurde ebenfalls einstimmig angenommen.

Unter dem Traktandum Wahlen wurden Frau Ginette Hufschmid, Basel und Herr Antoine Leuenberger, Engollon zu Richtern für unsere Continental Bulldogs einstimmig gewählt und vorbehältlich der Bestätigung durch die SKG hofft der Vorstand auf ihren baldigen Einsatz.

Der Erhöhung des Mitgliederbeitrages 2008 um CHF 10,- für Einzelmitgliedschaft und CHF 5,- für jedes weitere Mitglied im gleichen Haushalt wurde einstimmig zugestimmt – diese Beträge werden in einen neu zu schaffenden Gesundheitsfonds überwiesen aus welchem Kostenbeiträge an Besitzer, die ihre Hunde auf Hüftdysplasie (HD) röntgen lassen, entrichtet werden. In diesem Zusammenhang hielt Herr Dr. Rudolf Schläpfer, Mitglied der ZuKo ein Referat über die Problematik der HD. Dem Antrag der ZuKo auf eine Ergänzung im ZKR wurde grossmehrheitlich zugestimmt.

Eine grosse Freude war die Ernennung zu Ehrenmitgliedern unseres jungen Klubs der beiden bekannten Kynologen, Herr Dr. h.c. Hans Räber und Dr. Jan Nesvadba. In ihrer Laudatio dankte Imelda Angehrn den beiden Herren für ihre grossartige und selbstlose Mithilfe beim Aufbau der neuen Rasse. Unter anhaltendem Applaus konnten die beiden Geehrten die Urkunde entgegennehmen. Herr Dr. Räber gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass jemand nicht nur davon spricht, gesündere Hunde zu züchten, sondern auch tatsächlich etwas dafür tut. Seiner Meinung nach ist ein gutes Stück des Weges geschafft und er attestierte dem Continental Bulldog eine gute Zukunft. Herr Dr. Nesvadba bekräftigte seine Begeisterung, an der Kreation der neuen so viel versprechenden Rasse mitarbeiten zu können. Er erwähnte aber auch die Verantwortung der Richter, die oft gegen den Standard richten, was für eine Rasse böse Konsequenzen haben kann.

Auch Vierbeiner wurden geehrt und zwar erhielt Pickwick Pippa als erste Schweizer-Schönheits-Championne in der offenen Klasse die CB-Wappenscheibe. In 2006 erreichten Pickwick Honey Boy und Pickwick Fairly (Bes. aller drei Hunde: I. Angehrn, Gossau) den Titel Jugend-Schönheitschampion. Bereits im Jahr zuvor wurde Pickwick Ulan als erster Continental Bulldog überhaupt mit diesem Titel ausgezeichnet.

Das Jahresprogramm wurde diskussionslos verabschiedet. Die Mitglieder-Mutationen ergab bei 31 Neuentritten in 2006 und 20 Kündigungen, die hauptsächlich auf die Gründung des Continental Bulldog Club Deutschland zurückzuführen sind, und vier Streichungen, eine Mitgliederzahl per 31. Dezember 2006 von 185.

Unter dem Traktandum Diverses stellten die anwesenden Züchter ihre Zucht und Zuchtziele vor – leider konnten drei Züchter an der Generalversammlung nicht teilnehmen. Zum Schluss dankte der Präsident für die aktive Teilnahme und lud zum gemütlichen Teil ein mit Imbiss und nachfolgender Powerpoint Präsentation zum Thema „Alltag und Hund" durch die SKG-brevetierte Hunde-Ausbildnerin, Frau Christa Wermelinger, Ennetbürgen.

 

 

 

KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der 2. Ordentlichen Generalversammlung vom 25. März 2006 - 13h30
im Restaurant Kloster Fahr, 8103 Unterengstringen

 

Der Präsident, Herr Arkas Wymann, konnte eine stattliche Anzahl Mitglieder und Freunde zur Generalversammlung für das Berichtsjahr 2005 begrüssen. Besonders willkommen heissen durfte er sechs Mitglieder aus Nord-Deutschland, die den weiten Weg nicht gescheut hatten. Er gab die Entschuldigungen bekannt, allen voran diejenige von Herrn Otto Rauch, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte und dem er auf diesem Wege die besten Genesungswünsche der Versammlung übermittelte, sowie diejenige von Herrn Dr. Jan Nesvadba der anderweitig verpflichtet war.

Die Traktandenliste sowie das Protokoll der 1. Ordentl. Generalversammlung vom 13. März 2005 wurden von der Versammlung diskussionslos einstimmig genehmigt.

In seinem Jahresbericht, der mit einer Power Point Präsentation illustriert wurde, liess der Präsident das Berichtsjahr mit seinen Aktivitäten nochmals Revue passieren und hob insbesondere die Teilnahme der Continental Bulldogs an den Ausstellungen in St. Gallen, Bulle und Lausanne hervor und betonte ein weiteres Mal die Wichtigkeit der Bekanntmachung unserer Rasse in der Öffentlichkeit durch das Mitmachen auf diesen internationalen Ausstellungen. Sehr gute Gelegenheiten zu diesem Zweck boten auch die Teilnahme an der HUND’05 sowie die Präsentation der Schweizerrassen im Ehrenring auf der Cani’Bulle im Juni 2005 bei welcher auch ein Rüde und eine Hündin der Continental Bulldogs vertreten waren. Als eigentliches Highlight bezeichnete der Präsident den ersten Familientag, der Ende August bei herrlichstem Wetter auf dem Gelände des Kynologischen Vereins Frick durchgeführt werden konnte und viel Anklang fand.

Ein wichtiger Punkt im Jahresbericht des Präsidenten war die Bestätigung, dass mit Urteil vom 6. September 2005 das Verbandsgericht die Klage des Schweiz. Clubs für English Bulldogs vollumfänglich abgewiesen hatte und der CBCS damit endgültig eine offizielle Sektion der SKG mit allen Rechten und Pflichten geworden ist.

Im Bericht des Kassiers erläuterte Agnes Ernst einzelne Positionen der Jahresrechnung, die den anwesenden Mitgliedern verteilt worden war und die Revisoren bestätigten mit ihrem Bericht korrekte und saubere Buchführung.

Im Bericht der Zuchtkommission gab Imelda Angehrn als Präsidentin unter anderem bekannt, dass im Berichtsjahr nebst ihren Würfen auch solche bei drei neuen Züchtern gefallen waren was das Total der Würfe in 2005 auf 21 mit insgesamt 126 Welpen und einem Welpendurchschnitt von 6 brachte. Im Übrigen erwähnte sie, dass im laufenden Jahr vorgesehen ist, eine öffentliche Ankörung für den 16. September 2006 auszuschreiben und sie appellierte bereits an dieser Stelle für zahlreiche Beteiligung.

Jahresrechnung und Berichte wurden von der Versammlung einstimmig abgenommen und Vorstand und Kaissierin vollumfänglich Décharge erteilt.

Zum Traktandum Wahlen musste der Präsident zum grossen Bedauern den Rücktritt von Herrn Otto Rauch als Vizepräsident und Vorstandsmitglied aus gesundheitlichen Gründen bekannt geben. Herr Rauch wird jedoch seine Aufgabe als Delegierter der SKG weiterhin wahrnehmen. Als Ersatz wurde Frau Sandra Strebel, Uezwil einstimmig gewählt. Ausserdem wurden die drei Bewerbungen als Richteranwärter für unsere Rasse – Herr und Frau Antoine und Maria Leuenberger, Engollon und Frau Ginette Hufschmid, Basel - einstimmig gutgeheissen.

Das ausgeglichene Budget 2006 sowie die Beibehaltung der bisherigen Mitgliedsbeiträge auch für 2007 wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt – Ebenso die Erhebung von Zucht- und Körgebühren in der Höhe von CHF 50,- pro Wurfkontrolle plus CHF 10,- pro Welpe und CHF 70,- für jeden für die Ankörung gemeldeten Hund.

Das Jahresprogramm 2006 wurde verabschiedet, das die Durchführung der ersten Klubschau am 9. Juli in der Ausbildungshalle der Certodog in Schöftland mit Dr. Jan Nesvadba als Richter vorsieht, sowie ein Familientag am 10. September wiederum beim Kynologischen Verein Frick. Im Weiteren stehen natürlich auch die Internationalen Ausstellungen St. Gallen und Lausanne sowie die nationale Cani’Bulle auf dem Programm

In diesem Zusammenhang richtet Herr Hannes Zaugg, Uetendorf unter dem Traktandum Diverses den eindringlichen Appell an alle Mitglieder, die Mühe auf sich zu nehmen und ihre Hunde auf den Ausstellungen zu präsentieren. Dies ist nicht nur sehr wichtig für die sich im Aufbau befindliche junge Rasse sondern auch eine Manifestation der Unterstützung der riesigen Arbeit der Züchter und des Vorstandes.

Zum Schluss wird besprochen, einmal jährlich eine Mitgliederliste zu verteilen und nachfolgende Mitglieder in den CB-Nachrichten mit Namen und Wohnort willkommen zu heissen. Die Mitgliederzahl am 1. Januar 2005 betrug 131 und am 31. Dezember 2005 180.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss der Präsident den offiziellen Teil der Versammlung und begrüsste Frau Dr. med. vet. Christine Michel Stansstad, die einen äusserst interessanten und lehrreichen Vortrag zum Thema „Erste Hilfe beim Hund" hielt der von allen Anwesenden mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt wurde. Frau Dr. Michel gab nebst einem theoretischen Teil über verschiedene alltägliche Verletzungen auch praktische Beispiele wie die beiden Bilder zeigen.

Leider verging die für den Vortrag vorgesehene Stunde viel zu schnell – es hätte noch viel gesagt und gefragt und der angenehmen Art, wie Frau Dr. Michel über doch eher schlimme Verletzungs-Möglichkeiten sprach noch viel länger zugehört werden können.

Bei einem gemütlichen und kulinarisch sehr schmackhaften Imbiss wurde angeregt geplaudert und das gute Dutzend anwesende Contis lag weiterhin gottergeben jedoch absolut ruhig zu Füssen ihrer Besitzer. Ausser einem vereinzelten Schnarcher war von den Hunden während des ganzen Nachmittags kein Laut zu vernehmen.

 

 

KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der 1. Ordentlichen Generalversammlung vom 13. März 2005 - 13h30
im Personalrestaurant Electrolux, 5506 Mägenwil

Der Präsident, Arkas Wymann, eröffnet pünktlich die 1. Ordentliche Generalversammlung. Er begrüsst die Anwesenden, gibt die Entschuldigungen bekannt und heisst im speziellen Herrn Prof. und Frau Rainer und Dagmar Stiehl, D-Untergruppenbach, Herrn Michael Maintke, D-Meckenheim und Herrn Heiko Schmidt, D-Oranienburg willkommen, die alle eine weite Anreise nicht gescheut haben um bei dieser ersten Generalversammlung dabei zu sein. Die Traktandenliste wird gutgeheissen und das Protokoll der Gründungsversammlung vom 5. Dezember 2004 wird von der Versammlung einstimmig genehmigt. 

Otto Rauch gibt einen Überblick über die Geschehnisse seit der Gründungsversammlung vom 5. Dezember 2004. Am 10. Januar 2005 wurde das offizielle Gesuch um Anerkennung unter Einsendung der am 5. Dezember genehmigten Statuten, des Standards und des Zucht- und Körreglements sowie des Protokolls der Gründungsversammlung eingereicht. Am 26. Januar behandelte der Zentralvorstand das Gesuch und verlangte noch einige geringfügige Änderungen der Statuten. Am 19. Februar anerkannte der Zentralvorstand den Continental Bulldog Club Schweiz offiziell als neue Sektion der SKG und dieser Beschluss wurde am 25. Februar in HUNDE veröffentlicht. Dagegen kann innerhalb von 30 Tagen von diesem Datum an gerechnet Einspruch erhoben werden. Otto Rauch erklärt auch noch einmal dass in Bezug auf den Rassestandard in erster Linie die Vorschriften der FCI sowie der SKG eingehalten werden mussten, dass anhand dieser Vorschriften und auf Grund der von Dr. Jan Nesvadba in vielen Stunden durchgeführten Beurteilungen von einer grossen Anzahl von Hunden der Standard ausgearbeitet und nunmehr offiziell von der SKG anerkannt wurde. Ebenso wurde das Zucht- und Körreglement erstellt, das von der Versammlung noch zu genehmigen sein wird.

Danach informiert Arkas Wymann über den Auftritt des Continental Bulldog anlässlich der Fachmesse HUND’05 bei welcher ein hübscher Stand unterhalten wurde und an allen drei Tagen einige Hunde anwesend waren, die auch im Demonstrationsring mit entsprechenden Kommentaren von Imelda Angehrn vorgeführt werden konnten. 

Agnes Ernst erläutert die Zwischenbilanz und Erfolgsrechnung für die Periode 1. Oktober 2004 bis 28. Februar 2005. Im Speziellen erwähnt sie die eingegangen Spenden von über CHF 2300.00 und richtet den Dank des Vorstandes an alle grosszügigen Spender – sie gibt aber auch ihrer Hoffnung Ausdruck, dass dieser Betrag im kommenden Jahr nicht unterschritten werden möge. Die Rechnung wurde von Frau Heidi Arnold geprüft. In ihrem Revisionsbericht bestätigt sie die Korrektheit der Buchführung und schlägt der Versammlung Abnahme dieser Zwischenbilanz sowie Décharge-Erteilung an die Kassierin vor. Diesem Vorschlag stimmt die Versammlung einstimmig zu. Ebenso nimmt die Versammlung das vorgelegte Budget für das Jahr 2005 an, das ein positives Resultat vorsieht.

Agnes Ernst präsentiert den Vorschlag des Vorstandes auf Beibehaltung der Mitgliedsbeiträge 2006 das heisst: CHF 50,- resp. € 35.- für Einzelmitgliedschaft, CHF 30,- resp. € 20,- für jedes weitere Mitglied im gleichen Haushalt und für Kinder unter 16 Jahren CHF 10,-  resp. € 7.00. Die einmalige Einschreibegebühr beträgt ebenfalls unverändert CHF 20,-  resp. € 15,-.Diesem Vorschlag wird von der Versammlung einstimmig zugestimmt. 

Danach erklärt Otto Rauch die von der SKG verlangten Zusätze zu den am 5. Dezember 2004 genehmigten Statuten. In der Hauptsache handelt es sich um das Recht der SKG bis zur provisorischen Anerkennung durch die FCI einen Delegierten in den Vorstand und in die Zuchtkommission zu entsenden und er begründet diese Auflagen der SKG damit, dass es sich nicht nur um die Gründung eines neuen Klubs handelt sondern auch um die Entstehung einer neuen Rasse und sie daher sicherstellen will und muss, dass alle Richtlinien und Formalitäten streng eingehalten werden. Die Genehmigung dieser Änderungen erfolgt einstimmig. 

Imelda Angehrn stellt das Zucht- und Körreglement vor das nebst vielen Vorschriften und Auflagen der SKG für die Eintragung in das SHSB vorsieht dass Hunde, die zur Zucht verwendet werden sollen, im Alter von 14 Monaten eine Ankörung zu bestehen haben, bei welcher Masse, Gewicht, Zähne, Vorbiss etc. geprüft werden sowie das Wesen  und die allgemeine Erscheinung. Ausserdem müssen HD- und ED-Werte durch Auswertung von Röntgenaufnahmen festgestellt werden. Imelda Angehrn erwähnt in diesem Zusammenhang speziell Herrn Dr. Nesvadba, der als Mitglied der Zuchtkommission äusserst wertvolle Arbeit leistet, da er nicht nur Tierarzt ist und über ein grosses kynologisches Wissen verfügt sondern auch Richter für alle Hunderassen ist. Sie schätzt sich glücklich über seine Mitarbeit und hofft, dass diese zum Wohl des Continental Bulldog noch lange andauern wird. 

Im Detail führt Imelda Angehrn die im Zuchtreglement vorgesehenen ausschliessenden Fehler auf. In diesem Zusammenhang bemerkt sie, dass es niemals als eine Abwertung des Hundes angesehen werden darf, wenn die Zuchttauglichkeit nicht erfüllt ist oder ein Ausstellungsrichter eine weniger gute Benotung aussprechen muss. Da die neue Rasse erst in der Entstehung ist, ist es von grösster Wichtigkeit, dass nur Hunde in die Zucht kommen, die dem Standard genau entsprechen und keinen der erwähnten Fehler aufweisen.  

Es entsteht eine Diskussion über die Möglichkeit über eine Organisation oder Verein in Deutschland, die Bewilligung zur Züchtung von Continental Bulldogs für deutsche Züchter vom VDH zu erlangen, was für die internationale Anerkennung als sehr hilfreich wäre. Dr. Nesvadba gibt in einem eindringlichen Appell seiner Überzeugung Ausdruck, dass es in der jetzigen Phase des Aufbaus der Rasse eminent wichtig ist, dass von allen Beteiligten gute Arbeit geleistet wird.  

Nachdem unter diesem Traktandum keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schreitet der Präsident zur Abstimmung über das Zucht- und Körreglement. Dieses wird von der Versammlung einstimmig angenommen. 

Zum Jahresprogramm erwähnt Antoine Leuenberger die drei Schweizer Ausstellungen auf welchen auch für die Continental Bulldogs das CAC vergeben wird und nennt die jeweiligen Richter. Des weiteren soll im Laufe des Sommers ein Informationstag für Züchter und Interessierte organisiert werden und im Herbst ein Familientag stattfinden.  

Danach liegen keine weiteren Wortmeldungen mehr vor und der Präsident schliesst die Generalversammlung mit dem Dank an alle Beteiligten und lädt zum gemütlichen Zusammensein beim nachfolgenden Imbiss ein. 

 

 

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KURZFASSUNG DES PROTOKOLLS
der Gründungsversammlung vom 5. Dezember 2004 – 13h30
im Personalrestaurant Electrolux, 5506 Mägenwil

 

Im Namen des provisorischen Vorstandes konnte der Vorsitzende, Arkas Wymann 41 Stimmberechtigte zur Gründungsversammlung begrüssen. Einen besondern Willkommensgruss richtete er an die Herren Peter Rub, Präsident Schweiz. Kynologischen Gesellschaft (SKG), Dr. h.c. Hans Räber, Ehrenmitglied SKG und Dr. Peter Lauper, Präsident des Arbeitsausschusses für Zuchtfragen der SKG, die den denkwürdigen Anlass mit ihrer Anwesenheit beehrten. 

Es wurden vier Stimmenzähler bestimmt und Herr Otto Rauch als Tagespräsident einstimmig gewählt, der im folgenden einen chronologischen Überblick über die bisherige Tätigkeit gab, angefangen mit dem Antrag von Imelda Angehrn, Gossau und des Schweiz. Club für English Bulldogs an die SKG und deren Erteilung der Bewilligung im Frühjahr 2001 zum bekannten Zuchtversuch bis zur Anerkennung der Schaffung der neuen Schweizer Rasse „Continental Bulldog“ am 15. September 2004.

Diese Anerkennung erfolgte auf Grund einer Eingabe des Arbeits-Ausschusses für Zuchtentwicklung/Zuchtförderung (AA-ZE/ZF), und der sich in 2003 gebildeten Projektgruppe unter der Leitung von Otto Rauch, da es sich herausstellte, dass eine Rückzüchtung wegen Ablehnung durch das Standardgebende Land – England – nicht möglich sein würde, das Produkt dieses Zuchtversuches jedoch so viel versprechend war, dass auf die Schaffung einer neuen Rasse hingearbeitet werden sollte. Bis diese Eingabe gemacht werden konnte, leistete die Projektgruppe eine immense Arbeit.

Nach diesem Überblick erläuterte Otto Rauch die Statuten, die im Entwurf an alle Antragssteller zur Mitgliedschaft bis zum 5. Dezember eingesandt wurden. Als Zusatz zu diesem Entwurf wurde neu Art. 33) „Besondere Aufgaben“ aufgenommen, der, wie Otto Rauch der Versammlung erklärte, den neuen Club in Bezug auf die noch weiterzuentwickelnde Rasse vom Anfang an stark in die Pflicht nimmt, aber auch dem Vorstand entsprechende Rechte einräumen wird. In diesem Zusammenhang verweist Otto Rauch in Umkehrung der Allegorie der drei weisen Affen auf die drei weisen Hunde, die hören, sehen und sagen!

Die Abstimmung ergab, dass die Statuten vollumfänglich inklusive der von Otto Rauch angeführten Änderungen einstimmig genehmigt wurden und der Continental Bulldog Club Schweiz (CBCS) damit unter Applaus der Anwesenden gegründet war.

Einstimmig wählten die Anwesenden, Herrn Arkas Wymann zum Präsidenten, Frau Agnes Ernst zur Kassierin, und als weitere Mitglieder des Vorstandes Frau Imelda Angehrn, Herrn Antoine Leuenberger und Herrn Otto Rauch als Delegierter der SKG. Die ebenfalls einstimmig gewählte Zuchtkommission setzt sich zusammen aus Frau Imelda Angehrn als Präsidentin, den Herren Dr. Rudolf Schläpfer als Sekretär, Dr. Jan Nesvadba als Mitglied, Dr. h.c. Hans Räber als beratendes Mitglied und Otto Rauch wiederum als Delegierter der SKG

Was die Kontrollstelle anbelangt sehen die Statuten vor, dass diese aus drei Rechnungsrevisoren, die jeweils im Turnus von einem Vereinsjahr ihr Amt ausüben, besteht, d.h. einem 1. und einem 2. Revisor sowie einem Ersatzmann. Als 1. Revisor wurde Frau Heidi Arnold, Büren als 2. Revisor Frau Daniela Dennler, Grabs und als Ersatz Frau Isabelle Wyser, Zürich vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt.

Die bereits erhobenen und von praktisch allen Mitgliedern bezahlten Beiträge decken auch das Vereinsjahr 2005 ab und wurden von der Versammlung einstimmig abgesegnet.  

Ein wichtiger Punkt war der Antrag des Vorstandes auf Übernahme des obligatorischen Abonnements HUNDE resp. Cynologie Romande und Herr Peter Rub, Präsident der SKG richtete in diesem Zusammenhang ein paar Worte an die Versammlung. Er gratulierte zur Gründung des neuen Klubs, und hiess diesen in der Familie der 350 SKG-Sektionen (105 Rasseklubs und 245 Lokalsektionen) herzlich willkommen. Er stellte sich und die SKG vor, in dem er einen kurzen Überblick über die Organisation und das vielfältige Tätigkeitsfeld der SKG gab, deren oberstes Organ die Delegiertenversamm-lung ist zu welcher jede Sektion pro 100 Mitglieder einen Delegierten entsenden kann.  

Er verteilte an jedes Mitglied die September-Nummer von HUNDE welche den Artikel über die Zustimmung der SKG zur neuen Schweizer Rasse Continental Bulldog enthält und beschrieb die zahlreichen und interessanten Aspekte in allen Belangen der Kynologie, die dieses offizielle Organ der SKG abdeckt. und plädierte dafür, dass der Klub das Obligatorium für jedes Mitglied einführt, da sich dies auch finanziell lohnen würde. Ein Abonnement durch den Klub kostet CHF 35,-- gegenüber einem direkten Einzelabonnement von CHF 71.--. Diese Preise für Abonnements nach Deutschland und Österreich belaufen sich auf CHF 49.-- gegenüber CHF 100.--.  

Otto Rauch machte nochmals ganz klar, dass wenn dem Obligatorium zugestimmt würde, dies für jeden Mitglieds-Haushalt verbindlich sei. 

Mit 37 Ja-Stimmen, keine Gegenstimme und keine Enthaltungen wurde der Übernahme des Abonnement-Obligatoriums zugestimmt und Peter Rub bedankte sich indem er ankündigte, dass sämtliche bis zum 5. Dezember angemeldeten Mitglieder die letzten beiden Ausgaben inkl. des Jahrbuches gratis zugesandt bekommen würden.

Zum weiteren Vorgehen zur Anerkennung des CBCS teilte Otto Rauch mit, dass die jetzt angenommenen Statuten, das Protokoll der Gründungsver-sammlung mit Unterschriftenliste, eine aktuelle Mitgliederliste, der Rasse- Standard und das Zucht- und Körreglement so bald wie möglich der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft – SKG eingereicht würden. Diese werde an ihrer Sitzung aller Voraussicht noch Ende Januar 2005 den Antrag offiziell genehmigen, wodurch der CBCS dann eine offizielle Sektion der SKG mit allen Rechten und Pflichten sein werde. 

Für Agnes Ernst war es eine grosse Freude, dass sie an diesem denkwürdigen Tag eine Persönlichkeit ehren durfte, die nicht extra vorgestellt zu werden hatte, der aber alle Besitzer der neuen Rasse sehr dankbar sind. Sie erwähnte die netten und begeisterten Kommentare, die sie zusammen mit vielen Anmeldungen zur Mitgliedschaft erhalten hatte und berichtete, dass sie aus eigener Erfahrung und nächster Nähe weiss, wie viel Aufwand sowohl arbeitsmässig als auch finanziell Imelda Angehrn in die Verwirklichung ihres Vorhabens investiert hatte, ganz zu schweigen von den groben Angriffen, denen sie ausgesetzt war und zum Teil heute noch ist. Als kleine Anerkennung überreichte ihr Agnes Ernst unter riesigem Applaus der Anwesenden eine Orchidee und bemerkte, dass dieser Tag als Krönung einer Vision und des Durchhaltewillens betrachtet werden darf. 

Mit emotionalen Worten dankte Imelda Angehrn für diese Anerkennung und erwähnte, dass sie auch sehr viel Freude erfahren durfte und sie dankte auch Agnes Ernst, die wie sie sagte, von Anfang an an ihrer Seite war und das Projekt tatkräftig mitgetragen hatte.

Ein grosses Anliegen war es Imelda Angehrn, die Ehrung von Herrn Dr. h.c. Räber zu übernehmen. Seit vielen Jahren verehrt sie ihn als den herausragendsten Kynologen, den sie kennt und verdankt ihm sehr viel, da er mit seinem immensen Wissen viel dazu beigetragen hatte, das sie sich überhaupt an das Projekt heranwagte. Sie überreichte ihm einen, wie sie sagt, „guten Tropfen, der zu seiner Rekonvaleszenz nach einer Operation beitragen soll“. 

Danach fuhr Agnes Ernst mit der Ehrung von Helene Gisin weiter, die, unzählige Stunden für Protokolle, Beurteilungsblätter, Berichte etc für die Projektgruppe aufgewendet hatte und als kleines Zeichen der Dankbarkeit wurde ihr ein Weihnachtsstern-Bäumchen überreicht. 

Danach freute sich Agnes Ernst, Otto Rauch ehren zu dürfen, dem Dank gebührt für seine riesige administrative und organisatorische Arbeit. Sie lobte seine disziplinierte Arbeitsweise und gab ihrer Überzeugung Ausdruck, dass ohne seine Beharrlichkeit dieser historische Tag wahrscheinlich noch in weiter Ferne liegen dürfte und sie wies darauf hin, dass Vorstand und Zuchtkommission der SKG dankbar sein müssten, dass sie Otto Rauch dem CBCS „auferlegt“ hatte, und dadurch sein Fachwissen auch in Zukunft zur Verfügung stehen würde. Auch Otto Rauch erhielt einen Karton Wein mit der Bemerkung, dass er diesen auch ohne Rekonvaleszenz verdient hätte. 

Als letztes führte Agnes Ernst die Verdienste von Herrn Dr. Jan Nesvadba an, der leider verhindert war, an dieser Gründungsversammlung teilzunehmen. Dr. Nesvadba hatte in unermüdlichem Einsatz an die 80 Hunde als Veterinär und Ausstellungsrichter beurteilt, hatte Höhen und Längen gemessen, unzählige Schnauzen aufgehalten, um Gebisse zu kontrollieren etc. Agnes Ernst erwähnte, dass Dr. Nesvadba stets seiner Freude Ausdruck gab, wie zugänglich sämtliche von ihm angefassten und beurteilten Hunde waren – es gab keinen einzigen, der nur das geringste Anzeichen von Unwillen oder Aggressivität manifestierte. Auch für Herrn Dr. Nesvadba war ein Karton Wein bereit. 

An Aktivitäten in 2005 wurde die erste Ordentliche Generalversammlung wiederum Personalrestaurant der Electrolux in Mägenwil auf Sonntag, 13. März festgelegt. Weiters soll im Juni 2005 ein Familientag und im Herbst eventuell eine Klubschau veranstaltet werden.

Im Übrigen sollen die Mitglieder animiert werden an den Hundeausstellungen in

 - St. Gallen vom 21. Mai – (Richter: Herr Dr. Jan Nesvadba); und vom 22. Mai – (Richter Herr Hans W. Müller)
- Bulle - 25./26. Juni – (Richter Herr Forlani)
- Lausanne – 22. und 23. Oktober – (Richter Frau Christine Rossier / Frau Lisbeth Mach)

aktive und so zahlreich wie möglich teilzunehmen.  

Zu guter Letzt wurde aus dem Publikum die Frage gestellt ob die Teilnahme an Ausstellungen mit dem PBOT-Abstammungsnachweis möglich sei und Imelda Angehrn präzisierte, dass alle beurteilten Hunde und deren Nachkommen in Kürze offiziell als Continental Bulldogs in das Anhang-Register des Schweiz. Hundestammbuches (SHSB) eingetragen und somit auch offizielle SKG-Abstammungsurkunden mit dieser Rassenbezeichnung erhalten würden. Dieses Dokument erlaubt die Teilnahme an Internationalen und Nationalen Ausstellung in der Schweiz. Bis zur Anerkennung durch die FCI kann jedoch nur das CAC (Anwartschaft für den Titel "Schweizer Schönheitschampion" vergeben werden

Der neu gewählte Präsident, Arkas Wymann schloss die Gründungs-Versammlung um 15h30 mit dem Dank an alle Anwesenden und lud zum nachfolgenden gemütlichen Beisammensein ein. 


Für das Protokoll:                          

                      

Engelberg, 15. Dezember 2004

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